Sie haben Fragen?

Wir stehen Ihnen gerne mit weiteren Informationen zur Verfügung

Wasser­schaden­beseitiger: +49 2452 962 444
Vermieter: +49 2452 962 444
Gewerbe: +49 2452 962 400
Industrie: +49 2452 962 777
Endverbraucher: +49 2452 962 450
E-Mail: info@trotec.com

Optiflow

Professionelle Aufbauoptimierung statt „Rate mal mit Mikrozahl“…

Das kennen Sie von Ihrem Pkw: Dank Tachometer- und Drehzahlanzeige sind Sie jederzeit in der Lage, die Geschwindigkeit und Leistung Ihres Fahrzeugs exakt ablesen und entsprechend der Erfordernisse verändern zu können.

Logisch, dass die auf dem Tachometer dargestellten Skalenwerte zwischen Null und Maximum im Großen und Ganzen immer auch dem Leistungsvermögen Ihres Fahrzeuges entsprechen.

Es wäre demnach totaler Unsinn, einem Kleintransporter mit knapp 160 km/h Spitzengeschwindigkeit ein Tachometer einzubauen, dessen Einteilung zum Beispiel von -600 bis +2.400 km/h reicht, obwohl faktisch nur der Bereich von 0 bis 160 km/h relevant ist.

Bei solch einer Skala wären nicht nur 95 % des Wertebereichs völlig unnütz, Sie hätten auch überhaupt keine Chance mehr, Ihr Tempo zuverlässig auf eine bestimmte Geschwindigkeit ablesbar anzupassen, weil jede kleinste Millimeterbewegung der Tachonadel dann direkt 50 km/h mehr ­Geschwindigkeit bedeuteten!

Solche Absurditäten würden Sie als Autokäufer selbstverständlich nicht akzeptieren! Warum also bei Ihrem Dämmschichttrocknungs-Aggregat?

Auch heute werden in Dämmschichttrocknern immer noch Amperemeter mit dem Argument verbaut, dass sich damit der Aufbau der Anlage justieren ließe, obwohl der Nutzen eines Amperemeters hier exakt dem Fantasie-Tachometer aus unserem obigen Pkw-Beispiel gleicht:

Mit ihrer breiten Wertespanne im zweistelligen Bereich erwecken Amperemeter den Anschein, dass dieser gesamte Skalenbereich auf irgendeine Weise von Bedeutung für die Austrocknung wäre.

Tatsächlich beschränkt sich jedoch der für einen Dämmschichttrockner entscheidende Leistungsbereich zwischen „Stillstand“ und „Maximalgeschwindigkeit“ auf nicht mal ein Ampere und damit lediglich ein bis zwei Skalenschritte auf dem Amperemeter. Auch hier sind also 95 % der Werteskala vollkommen unnütz.

Aber noch nicht schlimm genug:

Zwischen 100 % Luftleistung (optimal) und weniger als 20 % Luftleistung (wirtschaftlich nicht tragbar) liegt bei einem Dämmschichttrockner im Praxiseinsatz nicht mal ein Ampere! Dies entspricht einem winzigen Ausschnitt auf der Amperemeter-Skala, innerhalb dessen Bereich Sie die entscheidenden Messwerte in der Praxis weder richtig ablesen noch Schlussfolgerungen daraus ableiten könnten!

Auch bei Geräten, deren Amperemeter statt Zahlenwerten über eine Farb-Skala verfügen, ändert sich an der Unbrauchbarkeit dieser Messgeräte zur Aufbauoptimierung Ihrer Anlage überhaupt nichts!

Die Krönung dieser Tatsache: Weil sich manche Anbieter der Unbrauchbarkeit von Amperemetern für die Trocknungspraxis durchaus bewusst zu sein scheinen, spendiert man einigen Geräten zusätzlich noch eine Temperaturanzeige als Überhitzungsindikator – scheinbar, damit es sich in der Praxis wenigstens mit einem Messwert einigermaßen arbeiten lässt. Und das wird dann als zusätzliches „Ausstattungsmerkmal“ ausgelobt!

Amperemeter und Dämmschichttrockner –
die Zusammenfassung:

  • Die Werteskalen gängig verbauter Amperemeter sind für Trocknungstechniker komplett ohne Nutzen – obwohl die Skalenbereiche oft von 0 bis 20 Ampere reichen, ist nur ein winziger Millimeterbereich von ­Bedeutung – auch bei Farbskalen.
  • Amperemeter dienen bestenfalls als grober Indikator einer möglichen Turbinenüberhitzung.
  • Zwischen 90 % und 20 % Volumenstrom eines Dämmschichttrockners liegt in der Regel weniger als ein ­Ampere Unterschied – im Praxiseinsatz ist es unmöglich, solche Werte genau abzulesen oder anzusteuern.
  • Zur Aufbaukontrolle und Leistungsoptimierung von Dämmschichttrocknungsinstallationen sind Amperemeter absolut ungeeignet.

Optiflow – So optimiert man heute

Statt Amperemeter und Temperaturanzeige verfügen moderne Profi-Dämmschichtrockner von Trotec mit der einzigartigen Optiflow-Technik bereits seit 2007 serienmäßig über eine komplexe Elektronik-Lösung, die alle wichtigen Informationen rund um Motortemperatur, Druckverhältnisse und Volumenstrom intelligent erfasst, berechnet und visualisiert.

Optiflow ist dabei keinesfalls nur „bunt blinkender Amperemeter-Ersatz“ oder simples Blickfang-Gimmick – Im Gegenteil: Was vordergründig einfach aussieht, erforderte im Hintergrund intensive Entwicklungsarbeit, viel Erfahrung und umfassendes Know-how, um die komplexe Technik für den Anwender auf einen Blick einfach handhabbar zu machen.

In eigener Sache:

Auch Trotec-Dämmschichttrockner der ersten Stunde wurden mit Amperemetern zur Aufbaukontrolle hergestellt – zugegeben. Damals war dies Stand der Technik, jedoch seit 2007 längst nicht mehr!

Warum verbaut Trotec dann dennoch auch im aktuellen VE 4 S MultiQube noch ein Amperemeter?

Dies ist dem Umstand geschuldet, dass Amperemeter in Wettbewerbsmodellen immer noch als zeitgemäße Technik angepriesen werden. Wir wollen nicht schulmeistern – deshalb: Wenn unsere Kunden unbedingt einen Verdichter mit Amperemeter wünschen, dann sollen sie sich mit dem VE 4 S MultiQube immerhin das beste Preis-Leistungsangebot in diesem Segment auf dem Markt sichern können!

Konzentration auf das Wesentliche

OptiflowVereinfacht erklärt ist die Optiflow-Elektronik unter anderem in der Lage, die Auflösung des relevanten Amperebereiches deutlich zu erhöhen, was die Signalaufbereitung selbst kleinster Wertveränderungen ermöglicht.

Optiflow funktioniert bildlich gesprochen wie ein extremes Vergrößerungsglas, das auch geringste Stromwertänderungen visualisieren kann und deshalb eine echte Feineinstellung der Aufbaukonfiguration erlaubt.

Die Optiflow-Darstellung erfolgt dabei nach bewährtem Ampelprinzip von Grün bis Rot über neun einzelne LEDs. Dieses Signal leuchtet im wahrsten Sinne jedem Anwender sofort ein, erfordert keinerlei komplizierte Messwertablesungen oder -umrechnungen und ist auch aus der Ferne und in schlecht beleuchteten Umgebungen immer fehlerfrei ablesbar!

„Einleuchtende Technik“, die es auf den (LED-)Punkt bringt

Je „grüner“ die Optiflow-Anzeige, desto höher liegt das Leistungsoptimum der Trocknungsinstallation. Grün zeigt einen ungehinderten Durchfluss der Luft (> 90 %) durch den Dämmschichtboden an.

Optiflow

Gelb signalisiert, dass der bestehende Aufbau noch nicht richtig ist, aber durch zusätzliche Entlastungsöffnungen weiter optimiert werden kann. Leuchten die roten LEDs auf, dann ist der Luftdurchlass nicht optimal (< 30 %!) und es besteht die Notwendigkeit, den Aufbau grundlegend zu verändern.

Ihre Optiflow-Vorteile:

  • Aufbau Ihrer Trocknungsinstallation
  • Immer auf höchster Effizienzstufe
  • Klar verständliches, sofort „einleuchtendes“ Ampelprinzip
  • Extrem gut ablesbare Aufbau­kontrollanzeige
  • Auch aus weiter Ferne oder im Dunkeln
  • Kürzere Trocknungsdauer durch ­maximale Leistungsoptimierung
Die Unternehmensgruppe  |  Messen  |  Blog  |  Jobs  |  Kontakt  |  Impressum  |  Sitemap
Social