Ultraschall-Luftbefeuchter
Ultraschall-Luftbefeuchter
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Ultraschall-Luftbefeuchter

Luftbefeuchtung per Ultraschall

Ultraschall-Luftbefeuchter B 5 E
Konzentriertes Arbeiten am Arbeitsplatz
Ultraschall-Luftbefeuchter B 1 E

Das Ultraschallverfahren – einfach unerhört effektiv

Wasser ist nahezu unkomprimierbar und kann Druck daher sehr schlecht absorbieren. Sie kennen das vielleicht vom Wasserglas, welches auf einem Lautsprecher abgestellt ist. Sobald Sie den Ton aufdrehen, bilden sich Wellen auf dem Wasser. Die Wasseroberfläche „tanzt“ sozusagen im Rhythmus der Musik und bildet die Töne als Wellen ab. Je höher ein Ton, desto höher ist die Frequenz und die Welle. Dieses Prinzip machen sich Ultraschall-Luftbefeuchter zu Nutze. Bei der Ultraschallbefeuchtung wird mithilfe eines piezoelektrischen Wandlers elektrische Energie in mechanische umgewandelt. Mittels hochfrequentem Schall erzeugt ein Schwinger am Boden des Wassertanks hohe Druckstöße, durch welche kleinste Luftbläschen freigesetzt werden (Kavitation). Die gleichzeitig ausgelösten Druckwellen reißen diese Bläschen an die Oberfläche, wo sie eine Wassersäule über dem Schwinger erzeugen. Durch das Zerplatzen der Luftbläschen entstehen an der Oberfläche der Säule feinste Nebeltröpfchen mit ca. 1 µm Durchmesser, welche besonders schnell von der Luft aufgenommen werden können.

Der gesamte Vorgang wiederholt sich unvorstellbar schnell. Mit ca. 1,8 Megahertz liegt die Frequenz des Schalls im namensgebenden Ultraschallbereich und damit außerhalb des menschlichen Hörvermögens – für unser Gehör also ein angenehm stilles Verfahren. Das Wasser kommt dafür ordentlich in Wallung, denn 1,8 MHz bedeutet, dass 1,8 Millionen Schwingungszyklen auf das Wasser übertragen werden - pro Sekunde! Dies führt zu massiver Bildung kleinster Hohlräume an der Wasseroberfläche und löst dort permanent ultrafeine Nebeltröpfchen aus dem Wellenberg.

Der Einsatz von Luftbefeuchtern sorgt für optimale Feuchtigkeitswerte im Raum und kann dabei helfen, Erkältungen, gereizten Augen und trockener Haut vorzubeugen. Doch wie funktioniert es eigentlich, dass die Feuchtigkeit per Ultraschall in die Luft gelangt? Im Gegensatz zu Kaltverdunstern oder Rotationsbefeuchtern, bei denen trockene Raumluft zur Befeuchtung durch ein mit Wasser angereichertes Filtervlies geblasen wird, erzeugen Ultraschall-Luftbefeuchter direkt aus Wasser einen ultrafeinen Nebel, weshalb sie oft auch Vernebler genannt werden.

Saubere befeuchtete Luft – alles eine Frage der Hygiene

Secosan-Sticks - Bis zu 6 Monate Langzeitschutz vor Keim-, Algen-, Schimmel und Bakterienwachstum

Die Ultraschalltechnik ist bewährt und kommt bereits seit vielen Jahren bei verschiedensten Anwendungen erfolgreich zum Einsatz, wenn die Raumluftfeuchtigkeit mit hoher Präzision bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten reguliert werden muss. Dabei ist immer wieder der Vorwurf zu hören, Ultraschallbefeuchter seien unhygienisch und begünstigten eine vermehrte Keimbildung im Wasserreservoir mit entsprechender Verbreitung durch die Vernebelung. Tatsache ist, dass Wasserstagnation in Behältern stets zu Keimbildung führt. Insofern neigt jedes wasserbefüllte Gerät bei mangelnder Wartung und Pflege zur Schmutzbildung im Wasser, unabhängig von der Befeuchtungstechnik.

Bei Ultraschallluftbefeuchtern ist jedoch verfahrensbedingt eine höhere hygienische Disziplin erforderlich. Denn hier verdunstet das Wasser nicht, sodass etwaige Keime im Behälter verbleiben würden, sondern das Wasser wird per Ultraschall direkt in Nebel transformiert und an die Luft abgegeben. Obwohl zwar durch den Ultraschall selbst Bakterien und Keime bereits abgetötet werden, ist es daher zum dauerhaften Erhalt der Funktionstüchtigkeit solcher Geräte bei täglichem Betrieb notwendig, diese regelmäßig und gründlich gemäß Herstelleranweisung zu reinigen. Lange Wasserstandzeiten im Tank des Gerätes müssen auf jeden Fall vermieden werden.

Damit Ultraschallbefeuchter hygienisch arbeiten können, sollte das Wasser zuvor entmineralisiert und im Idealfall desinfiziert werden. Manche Ultraschall Befeuchter verfügen hierzu über integrierte UV-Lichtstrahler. Alternativ empfiehlt sich die Verwendung eines Secosan-Sticks im Wasserbehälter des Ultraschallluftbefeuchters zum Langzeitschutz vor Verkeimung und Bakterienwachstum. Bei der Wassernachbefüllung kann dieser Stick einfach im Behälter verbleiben und wirkt dort ununterbrochen sechs Monate lang.

Frisch abgekochtes Leitungswasser kann verwendet werden

Wer keinen Secosan-Stick einsetzen möchte, kann zur Luftbefeuchtung im täglichen Wechsel auch abgekochtes und auf Raumtemperatur abgekühltes Leitungswasser oder steriles entmineralisiertes Wasser verwenden.

Tatsächlich „destilliertes Wasser“ eignet sich hervorragend zur Verwendung im Ultraschall-Luftbefeuchter, da dieses Wasser durch einen Destillationsvorgang bereits weitgehend von Salzen, organischen Stoffen, Mikroorganismen und anderen Verunreinigungen befreit wurde und so die Hygienebemühungen bestmöglich unterstützt.

Allerdings ist echtes – durch Destillation hergestelltes – destilliertes Wasser kaum noch erhältlich, weil es mittlerweile oft günstiger mittels Ionentauschern hergestellt wird. Solches, durch Ionisierung demineralisiertes Wasser wird zwar auch häufig fälschlicherweise als „destilliertes Wasser“, zum Beispiel als Batterie- oder Bügelwasser angeboten, ist aber kein Beleg für keimfreies Wasser, solange auf der Verpackung nicht ausdrücklich der Zusatz „für medizinische Zwecke geeignet“ angebracht ist.

Verwenden Sie stattdessen in einem Ultraschall Befeuchter am besten täglich frisch abgekochtes Leitungswasser. Das erspart Ihnen den Kauf von teurem destillierten Wasser und reicht aus hygienischer Sicht vollkommen aus. Durch das Abkochen werden nicht nur die im Wasser enthaltenen Mikroorganismen und Keime weitgehend abgetötet, auch der Härtegrad des Wassers wird reduziert, was Kalkablagerungen im nahen Geräteumfeld signifikant reduziert, selbst bei gegebenenfalls bereits installierter Entkalkungspatrone.

Reduktion von Viren und Schadstoffen durch optimale Feuchte in der Raumluft
Die Schleimhäute müssen gut befeuchtet sein
Optimale Luftfeuchtigkeit tötet Viren ab

Optimal befeuchtete Raumluft schützt vor Viren und krankmachenden Keimen

Wissenschaftliche Studien belegen die gleich doppelt hohe Schutzwirkung einer optimal regulierten Raumluftqualität in der Infektionsprävention. Krankmachende Viren wie das Influenza- oder SARS-CoV-2-Virus werden mit der Atmung und beim Sprechen über sogenannte Aerosole freigesetzt und schweben bei nicht ausreichender Belüftung bis zu mehrere Stunden im Raum. Unsichtbar, aber dennoch hochinfektiös.

Bei einer optimalen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 – 60 % Prozent werden luftgetragene Viren innerhalb von Sekunden inaktiviert

Die Infektiosität virenbehafteter Aerosole hängt entscheidend von der vorherrschenden Luftfeuchtigkeit ab. In zu trockener Raumluft schrumpfen Aerosole, schweben aufgrund ihres geringen Gewichtes länger in der Raumluft – und werden unbemerkt eingeatmet. Optimal befeuchtete Luft hingegen verändert die Salzkonzentration der Aerosolpartikel, sodass der darin enthaltene Krankheitserreger unmittelbar nach seinem Kontakt mit der Luft unschädlich wird.

Optimal befeuchtete Schleimhäute sind der beste und natürlichste Infektionsschutz gegen krankmachende Keime in der Luft

Der Körper ist den Gefahren von Viren und Bakterien nicht schutzlos ausgeliefert. Er verfügt über körpereigene Abwehrmechanismen, um sich vor Krankheitserregern in der Luft zu schützen. Die Mund-, Nasen- und Rachenschleimhäute unserer Atemwege sind ein zentraler Baustein unserer körpereigenen Immunabwehr und sorgen bei optimaler Befeuchtung für einen hochwirksamen Schutz gegen Krankheitserreger in der Luft. Zu trockene Raumluft hingegen entzieht der Schleimschicht das notwendige Wasser, sodass die vormals schützende Schleimschicht hart wird und infektiöse Krankheitserreger nahezu ungehindert in den Körper eindringen können.

Die Anhebung der Raumluftfeuchte auf rund 50 % minimiert das Ansteckungsrisiko durch luftübertragene Krankheitserreger also direkt mehrfach im privaten und beruflichen Umfeld.

Atmungsfreundliche Luft – auf Wunsch mit stimulierendem Duft

Raumluftaromatisierung mit ätherischen Ölen

Manche Ultraschall-Luftbefeuchter sind zusätzlich mit Aroma-Diffusoren ausgestattet. Solche Modelle beherbergen praktisch zwei Geräte in einem – Raumluftbefeuchter und Raumbedufter. Ein integrierter Duftöl-Behälter erlaubt die Befüllung mit einem ätherischen Öl Ihrer Wahl – belebend oder beruhigend. Der zuschaltbare Duftdiffusor zerstäubt dieses Öl mikrofein zur gleichmäßigen, dezenten Verteilung im Raum und eignet sich optimal für eine Aromatherapie als natürlicher Aktivator der menschlichen Heilkraft. Die Duftaromen ätherischer Öle haben direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden und können bei Stress, schlechter Stimmung oder sogar Schlafproblemen helfen. Und damit dieses angenehme Raumklima mit allen Sinnen genossen werden kann, verfügen manche Ultraschall-Luftbefeuchter außerdem über eine zuschaltbare LED-Beleuchtung als „Wellness für die Augen“.

Geprüfte Sicherheit

Profitieren Sie von Trotec-Markenqualität als Garant für hohe Wertigkeit, Sicherheit und Funktionalität. Mit dem gesetzlich geschützten GS-Siegel bescheinigt die Prüfstelle Intertek, dass bei bestimmungsgemäßem oder vorhersehbarem Gebrauch dieses Gerätes weder Sicherheit noch Gesundheit des Nutzers gefährdet sind.

Alle Ultraschall-Luftbefeuchter im direkten Vergleich

Alle Ultraschall-Luftbefeuchter im direkten Vergleich:

Damit Sie genau den für Sie passenden Luftbefeuchter finden, haben Sie hier die Möglichkeit, alle Ultraschall-Luftbefeuchter der B-E-Serie von Trotec übersichtlich miteinander zu vergleichen.

Modelle, die Sie nicht in den Vergleich mit einbeziehen möchten, lassen sich einfach wegklicken.

Technische Daten im Vergleich

 Serienausstattung

 optional erhältlich

 nicht verfügbar